Von Trier nach Auw a.d. Kyll

Bahnprojekt Eifelstrecke

Instandsetzung und Wiederaufbau

Die schweren Unwetter, die im Juli 2021 über Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hinweggezogen waren, haben auch die Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn auf der Eifelstrecke empfindlich getroffen. 

Für die anspruchsvolle Aufgabe des Wiederaufbaus hat sich die Deutsche Bahn einen ambitionierten Zeitplan gesteckt: Insgesamt gilt es über 160 Kilometer Strecke für die Gesamtbefahrbarkeit bis Ende 2023 wiederherzustellen.

Streckenverlauf

Streckenverlauf der EifelstreckeEuskirchen - Ehrang (Trier)

Auf über 85 Prozent der vom Wasser zerstörten Infrastruktur fahren heute wieder Züge

Ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe hat die Deutsche Bahn (DB) einen Großteil der zerstörten Infrastruktur wieder aufgebaut. Mehr als 510 Kilometer Strecke mit Schienen, Schotter und Schwellen, über 140 Bahnübergänge und Dämme, 50 Bahnhöfe sowie 14 Brücken haben die Teams von DB und von beauftragten Firmen in den vergangenen zwölf Monaten gereinigt, instandgesetzt, umfangreich erneuert oder komplett wieder errichtet. Mehr dazu finden Sie hier.

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Bahnübergang mit offener Schranke

Zugverkehr von Trier-Ehrang bis Kyllburg wiederhergestellt

Ab dem 21. Juni fahren die Züge auf der Eifelstrecke von Trier-Ehrang bis nach Kyllburg. Schon kurz nach der Wiederherstellung des Streckenabschnitts zwischen Auw an der Kyll und Bitburg-Erdorf steht die nächste Inbetriebnahme entlang der Eifelstrecke an: Fahrgäste können den Zugverkehr dann bis ins sechs Kilometer entfernte Kyllburg in Anspruch nehmen. Die DB setzt die Arbeiten an der Strecke bis Gerolstein fort. Die Befahrbarkeit der Infrastruktur soll noch bis Spätsommer ermöglicht werden.

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Maschine zur Bettungsreinigung bei Bahnhof Kall

Zum Sommer-Fahrplan wieder in Betrieb: Eifelstrecke von Mechernich bis Kall 

Seit Juni 2022 rollen die Züge auch auf dem rund zehn Kilometer langen Abschnitt zwischen Mechernich und Kall wieder. Große Schäden hatte das Unwetter in Bereichen des Bahnhofs Kall und des Kaller Tunnels verursacht und auch das dortige Stellwerksgebäude überspült. Die DB hat den verschlammten Streckenabschnitt aufwändig von Geröll und Feinanteilen befreit und die Bahnsteige in Kall und eine abgesackte Böschung vollständig wiederhergestellt. Gearbeitet wurde rund um die Uhr, an sieben Tagen pro Woche im Zwei- und Drei-Schicht-Betrieb. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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